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Aktuelles

 

Nierstein, 01.06.2024

Interview mit Wolfgang Schwerdfeger im Journal Lokal:

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker

Nierstein, 17.04.2024

28. Internationales Kulturfest Nierstein:

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“

Ein kunterbunter „Klassiker“ unter den rheinhessischen Sommer-Highlights geht in die Zielgerade der diesjährigen Planung

NIERSTEIN. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Anlass dazu verschafft denen, die gern im Grünen und in länder- und altersübergreifender Gemeinschaft feiern, das traditionelle, bereits 28. Internationale Kulturfest, zu dem der Arbeitskreis Asyl Nierstein jetzt schon für Sonntag, den 23. Juni 2024 ab 15 h in den Stadtpark Nierstein einlädt.

Der Eintritt ist frei, aber sicher nicht umsonst, denn das vielfältige Musik-, Verköstigungs-, Spiel- und Informationsprogramm bietet hohe Gewähr, dass alle Teilnehmenden mit Erinnerungen an einen tollen Nachmittag/Abend nach Hause gehen.

Auch wenn noch nicht alle Einzelheiten feststehen gibt es einige Konstanten, die das Fest auszeichnen und auch dieses Jahr nicht fehlen werden: Vier internationale Musikgruppen, Zwischeneinlagen mit Volkstanz und/oder Akrobatik, hausgemachte Speisen und Getränke aus vier Kontinenten, ein üppiges Kuchenbuffet, ein Weinstand, ein Spielmobil sowie verschiedene kreative Angebote versorgen Leib und Seele mit abwechslungsreichen Leckerbissen. So viel sei verraten: Das Quartett „Los 4 del Son“, das zu den weltweit renommiertesten Interpreten der seit Wim Wenders‘ Film „Buena Vista Social Club“ auch bei uns sehr populären kubanischen Folklore gehört, ist wieder mit von der Partie.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Informationsständen von gemeinnützigen und politischen Organisationen zum Thema Migration, denn wie immer steht das Fest unter dem Motto „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ und will trotz aller beabsichtigten Fröhlichkeit auch um Verständnis für die schweren Schicksale der vielen Menschen werben, die Krieg und Verfolgung zwingt, sich fernab der Heimat eine neue Existenz aufzubauen.

Wahrscheinlich ist es dieser besondere Mix, dem das Fest neben einer langjährig treuen Fangemeinde jedes Mal begeisterte erstmalige BesucherInnen verdankt.

Der lockere Rahmen erlaubt, das Ambiente im eigenen Rhythmus auf sich wirken zu lassen. Großes Platzangebot auf der familienfreundlich vom Straßenverkehr abgeschirmten Wiese lädt zum Picknicken und zum Ausprobieren von allerhand bereitgestelltem Holzspielgerät ein. An Tischen mit Bänken kann man kulturelle Vielfalt gleichzeitig auf dem Teller, im Glas und auf der Bühne genießen. An und zwischen den Ständen, die neugierig machen auf die Aktivitäten der vertretenen NGO’s und Parteien wie auch auf Kostproben exotischer Gerichte, bleibt durch ihre Lage etwas abseits der Bühne Raum für Begegnungen und Gespräche. Dieses ausgewogene Konzept sorgt dafür, dass (fast) allen Erwartungen von Gästen, Mitwirkenden und Veranstaltern Rechnung getragen wird.

So kommt es, dass selbst ein in der Vergangenheit vereinzelt beobachteter ungebetener Gast, nämlich strömender Regen, der Stimmung erfahrungsgemäß keinen Abbruch tut.

Bis Juni ist es sicher noch eine Weile hin, aber gerade deswegen lohnt es sich, dem Kalender jetzt schon mit dem Rotstift zu Leibe zu rücken, damit man dieses besondere Event nicht versehentlich verpasst.